DER WÄRMEBEHANDLUNGSMARKT 1/2026

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Der Jahresauftakt im Wärmebehandlungsmarkt zeigt, wie dynamisch sich Werkstofftechnik, Digitalisierung und Weiterbildung entwickeln. Schon im Vorwort wird deutlich, dass die Branche 2026 vor allem eines braucht: Verlässlichkeit – und den Mut, technische Herausforderungen gemeinsam anzugehen. Besonders sichtbar wird das am Thema „Green Steel“. Eine Initiative rund um den Werkstoff 42CrMo4 lädt Unternehmen ein, sich praxisnah an einer Versuchsreihe zu beteiligen. Ziel ist es, reale Daten zum Verhalten grünen Stahls in der Fertigung zu gewinnen und die Ergebnisse später im September-Seminar zu diskutieren.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem umfangreichen Seminarprogramm des Instituts. Dabei geht es nicht nur um Gefügeentstehung oder metallographische Bewertung, sondern auch um systematische Schadensanalysen und die Ausbildung zur Wärmebehandlungs-Fachkraft. Die Botschaft: Nur wer Gefüge sicher interpretieren kann, trifft belastbare Entscheidungen zu Qualität und Wärmebehandlungsparametern.
Im technischen Hauptbeitrag steht das Legierungselement Bor im Mittelpunkt. Die Autoren zeigen eindrucksvoll, wie schon wenige ppm die Härtbarkeit bestimmter Stähle massiv steigern können. Gleichzeitig wird klar, wie sensibel das Zusammenspiel von Bor, Titan und Nitrogen ist. Fehlt etwa Titan als Schutz gegen Bornitridbildung, verschlechtern sich Gefüge und mechanische Eigenschaften spürbar. Auch die höheren Ac3-Temperaturen borhaltiger Stähle und ihre Auswirkungen auf das Kornwachstum werden detailliert erläutert.
In den InstitutsNews wird über das erfolgreiche Überwachungsaudit nach DIN EN ISO 17025 berichtet. Es zeigt, dass neue Auditoren immer wieder frische Impulse für die Weiterentwicklung der Prüfverfahren geben. Für Kunden bedeutet die Akkreditierung vor allem eines: international anerkannte, reproduzierbare Prüfergebnisse.
Ein eindrucksvolles Praxisbeispiel liefert die Härterei Schmidthaus GmbH. Das Unternehmen senkt mit KI-basierter Produktionsplanung seinen Erdgasverbrauch um jährlich 800.000 kWh und reduziert CO₂-Emissionen um 150 Tonnen. Die Geschichte zeigt, dass selbst traditionelle Betriebe durch digitale Prozessoptimierung messbare Effizienzsprünge erreichen können – ohne Personal abzubauen.
Zum Abschluss bietet die Ausgabe einen Einblick in die Arbeit des Technologie Forums Werkstoff & Wärme, das praxisnahe Forschungsprojekte gemeinschaftlich organisiert. Ergänzend folgen Buchvorstellungen zu Schadensfallanalysen und induktiver Schmelztechnik sowie ein umfangreicher Messekalender für das erste Halbjahr 2026.
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Für Anfragen, Fragen oder Anmerkungen melden Sie sich gerne bei unserer Ansprechpartnerin für Marketing, Denise Sommer.

Denise Sommer

+49 2835 9606-34
ds@werkstofftechnik.com

Schadensfälle untersuchen und bewerten

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Der Werkstoff Stahl und seine Wärmebehandlung

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Fernseminar

- Grundlagen der Werkstofftechnik und Wärmebehandlung

2.200 € alle 16 Lehrbriefe
Alle Preise + gesetzl. MwSt.

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Online-Präsentation - Was der Härter über seine Arbeit wissen muss

Alle Preise + gesetzl. MwSt.

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Bestimmung modul- und werkstoffabhängiger Einsatzhärtungstiefen 1.250,- € + MwSt.

T.F.W.W.-Projekt 20

Projektbericht 20 – Bestimmung modul- und werkstoffabhängiger Einsatzhärtungstiefen

Ausgangssituation und Projektanlass:

T.F.W.W.-Mitgliedsfirmen werden in zunehmendem Maße mit der Forderung konfrontiert, bei Zahnrädern an unterschiedlichen Positionen des Zahnprofils Einsatzhärtungstiefen zu garantieren. Dabei müssen dann Einflussgrößen wie Modul, Innen- und Außendurchmesser, Härtbarkeit und Einsatzhärtungstiefe berücksichtigt werden. Eine zerstörende Prüfung an Musterteilen ist in den meisten Fällen nicht möglich.

Versuchsprogramm und Untersuchungen:

1. Es werden Musterzahnräder mit den Modulen 2, 4 und 8 sowie unterschiedlichen Innendurchmessern aus folgenden Einsatzstählen hergestellt:
– 16MnCr5 +HH, 1.7131 und
– 18CrNiMo7-6 +HH, 1.6587

2. Für jede Abmessungs- und Werkstoffvariante werden drei Einsatzhärtungstiefen realisiert.
Nach Abschluss der Wärmebehandlungen erfolgen dann…
– die Bestimmung der Einsatzhärtungstiefe an sechs unterschiedlichen Positionen,
– die Bestimmung der Zahnfußhärte sowie
– die Bewertung der Gefügeausbildung.

Gefüge in Stählen und deren metallographische Bewertung.

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Was der Härter über seine Arbeit wissen muss.

Vorteil: Wenn Sie über uns ihr Hotelzimmer buchen, steht Ihnen ein kostenloser Shuttelservice zwischen dem Hotel und unserem Institut zur Verfügung.

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HärtereiKaufmann

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EinsatzHärtung.

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GefügeLernprogramm.

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Datenbank StahlWissen.

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