Wärmebehandlung-Fachkraft

Berufsbegleitende Ausbildung

Wärmebehandlungs-Fachkraft

Unternehmen in der Wärmebehandlung, die über Stellenausschreibungen fundiert ausgebildete Mitarbeiter für den eigenen Wärmebehandlungsbetrieb suchen, kennen diese Situation. Einen entsprechend qualifizierten Mitarbeiter zu finden, ist schwer. Härtereien und Wärmebehandlungsbetriebe sind daher gezwungen, Mitarbeiter ohne spezifisches Fachwissen einzustellen und diese auf ihre Aufgaben vorzubereiten bzw. auszubilden. Um jedoch Wärmebehandlungsanweisungen inhaltlich beurteilen zu können oder sogar selbst erstellen zu können, sind detaillierte und grundlegende Wärmebehandlungskenntnisse erforderlich.

Wir bieten den Unternehmen der Wärmebehandlungsbranche genau diesen Teil der Ausbildung an. Aus unseren Grundlagenseminaren haben wir ein Konzept entwickelt, das Mitarbeitern eine berufsbegleitende Ausbildung und weiterführende Qualifikation zur „Wärmebehandlungs-Fachkraft“ ermöglicht.

Das zertifizierte Ausbildungsangebot zur Wärmebehandlungs-Fachkraft besteht heute aus insgesamt sechs Bausteinen, die alle in zwingender Reihenfolge aufeinander aufbauen.

  • Einsteigerseminar „Was der Härter über seine Arbeit wissen muss“ – Grundlagen der Wärmebehandlung – Vorgänge beim Erwärmen von Stoffen – Eisen-Kohlenstoff-Diagramm – Wärmebehandlungsverfahren – Sicherheitsaspekte – Klausur.
  • Bearbeitung des Lehrbriefs „Das Eisen-Kohlenstoff-Diagramm“ – Korrektur und Besprechung.
  • Aufbauseminar „Was der Härter über seine Arbeit wissen muss“ – Gleichgewichtsumwandlungen – ZTU-Schaubilder – Prozessgrößen – Härten und Anlassen – Randschichthärten – Prozessgase – Aufkohlen – Carbonitrieren – Einsatzhärten – Nitrieren – Nitrocarburieren – Verzug und Maßänderung – Wärmebehandlungsfehler – Qualitätssicherung – Klausur.
  • Bestätigung des Arbeitgebers – über eine Beschäftigungsdauer von mind. 1 Jahr im Arbeitsgebiet Wärmebehandlung.
  • Bearbeitung der Abschlussarbeit – Lösung einer individuellen Wärmebehandlungsaufgabe im Unternehmen (ggf. in unserem Haus) mit zugesandten Proben und entsprechenden Sollvorgaben.
  • Mündliche Abschlussprüfung – mit Besprechung der individuellen Wärmebehandlungsaufgabe – Darstellung des eigenen Wissens.

Nach dem erfolgreichen Abschluss aller sechs Bausteine erhält der Seminarteilnehmer das Zertifikat „Wärmebehandlungs-Fachkraft“.

Das Einsteiger- und das Aufbauseminar „Was der Härter über seine Arbeit wissen muss“ bauen aufeinander auf, jedoch können sie auch unabhängig voneinander besucht werden. Bei einem Teilnehmer, der nur das Aufbauseminar besucht, werden die Kenntnisse aus dem Einsteiger­seminar vorausgesetzt. Eine weitere Teilnahme an der Qualifizierungsmaßnahme ist aber nur möglich, wenn beide Präsenzseminare besucht und durch bestandene Klausuren belegt sind.

Alternativ können die Bausteine 1 und 2 auch durch die erfolgreiche Teilnahme am Fernseminar absolviert werden. Das Fernseminar beinhaltet 16 Lehrbriefe und beansprucht einen Zeitraum von 20 Monaten. Monatlich wird ein Lehrbrief übersandt, zu dem Übungs- und Prüfungsaufgaben zu absolvieren sind. Die Arbeiten werden zur Korrektur übersandt. Nach erfolgreichem Abschluss aller 16 Lehrbriefe ist der gleiche Qualifikationsstand erreicht, der in den ersten beiden Bau­steinen vermittelt wird. Danach kann der Teilnehmer die Ausbildung mit dem Aufbauseminar fortsetzen.

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