Dass der Härter etwas über seine Arbeit wissen sollte, ist jedem bewusst, der sich mit der Wärmebehandlung von Stählen befasst. „Was der Härter über seine Arbeit wissen muss“, erfuhren und lernten die Teilnehmer vor der Corona-Pandemie in den gleichnamigen Wochenseminaren, die wir regelmäßig in unserer Anwendungsakademie durchgeführt hatten. Mit dem Eintreten der Kontaktverbote und -beschränkungen hatten seit Mitte März alle Präsenzseminare in unserem Haus pausiert.

In der letzten Maiwoche haben wir dann nach der Lockerung der Kontaktregelungen und der Wiederzulassung von Präsenzseminaren erstmalig wieder das Wochenseminar veranstaltet. Dieses Seminar fand unter besonderen Rahmenbedingungen statt, denn natürlich waren wir gezwungen, viele der altbewährten Seminarabläufe in Hinblick auf das Corona-Virus zu überarbeiten und neu zu strukturieren. Das ging über allgemeine Dinge wie die Anzahl der Teilnehmer, Zutrittsregelungen, Desinfektionsmaßnahmen, Maskenpflicht und Sitzabstände bis zu unseren seminarspezifischen Besonderheiten. Vertiefende Praktika, die früher mit bis zu 10 Teilnehmern durchgeführt wurden, waren plötzlich nur noch in Gruppen mit maximal vier Teilnehmern möglich. Dies forderte die Flexibilität aller Beteiligten. Schließlich konnten wir aber diese Herausforderungen, auch mit der Unterstützung und dem Verständnis der Seminarteilnehmer, meistern.

Natürlich werden wir nach der Sommerpause unsere berufsbegleitenden Ausbildungsangebote und Seminarveranstaltungen weiterhin durchführen. Dabei werden wir die jeweils aktuell geltenden Corona-Beschränkungen im Blick behalten und die jeweilige Seminarorganisation laufend den gesetzlichen und gesellschaftlichen Entwicklungen anpassen.

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